In jedem Organismus fließt Lebensenergie – fein abgestimmt und in ständiger Bewegung. Die Akupressur nutzt dieses Prinzip und bringt mit gezielten Berührungen an Energiepunkten Körper und Seele in Balance. Ganz ohne Nadeln, dafür mit spürbarer Wirkung.
Ob bei Unruhe, Verspannung, Verdauungsproblemen oder zur Stärkung des Immunsystems: Die Aktivierung bestimmter Punkte entlang der Meridiane kann bei Tieren tiefgreifende Veränderungen bewirken. Tierheilpraktiker wenden Akupressur achtsam an – mit Fingerspitzengefühl, Beobachtungsgabe und Erfahrung. Der Druck ist sanft, die Botschaft klar: Hier darf etwas in Fluss kommen.
Diese Methode verbindet altes Wissen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin mit moderner tierheilkundlicher Praxis. Sie eignet sich zur Eigenanwendung genauso wie als begleitende Therapie – intuitiv, wirkungsvoll und wohltuend.
Denn manchmal genügt eine Berührung, um dem Körper die Richtung zu weisen.
Akupressur – Energie lenken durch sanfte Berührung
Manchmal ist Heilung eine Frage der Temperatur: Die Infrarottherapie bringt sanfte Wärme ins Innere – fördert die Durchblutung, löst Verspannungen und regt die Zellerneuerung an. Für Tiere bedeutet sie Entspannung und Regeneration ohne Medikamente, nur durch Licht und Energie.
Ob bei Muskelverhärtungen, Gelenkbeschwerden, Stoffwechselstörungen oder zur Unterstützung des Immunsystems – die gezielte Anwendung von Infrarotstrahlung kann spürbare Erleichterung bringen. Tierheilpraktiker setzen sie als ergänzende Maßnahme ein, oft im Zusammenspiel mit Kräutern, Massagen oder Akupressur.
Die Wärme dringt tief ins Gewebe ein, fördert die Sauerstoffversorgung und aktiviert die Selbstheilungskräfte – ganz ohne Belastung für den Organismus. Tiere spüren diese wohltuende Wirkung oft instinktiv und entspannen sich sichtbar.
Infrarottherapie – Wärme, die bis tief ins Gewebe wirkt
Denn manchmal braucht der Körper nur Licht, um in seine Kraft zurückzufinden.
Blutegel – Heilung durch natürliche Helfer mit Biss
Seit Jahrhunderten begleiten Blutegel die Medizin als kleine Therapeuten mit großer Wirkung. Ihr Speichel enthält eine Vielzahl wertvoller Wirkstoffe – darunter blutverdünnende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Substanzen. In der Tierheilpraxis entfalten sie ihr Potenzial besonders bei Gelenkbeschwerden, Durchblutungsstörungen und chronischen Entzündungen.
Die Therapie ist sanft und zugleich tiefgreifend: Der Blutegel saugt nur wenig Blut, doch seine Wirkung zeigt sich oft schnell – durch Entlastung, Regeneration und verbesserte Beweglichkeit. Tiere spüren intuitiv die wohltuende Kraft dieser Methode und reagieren oft ruhig und gelassen.
Der Tierheilpraktiker setzt Blutegel gezielt und achtsam ein – mit viel Gespür für den richtigen Zeitpunkt und die individuelle Konstitution des Tieres. Die Anwendung erfordert Erfahrung und Geduld, belohnt aber mit oft erstaunlichen Ergebnissen.
Denn manchmal braucht es nur einen kleinen Biss, damit sich ein großes Stück Wohlbefinden entfalten kann


